Beschluss im Vermittlungsausschuss

29. Juni 2012

Die EEG-Vergütungssätze von PV-Anlagen ab dem 01.04.2012 wurden auf Basis des Gesetzentwurfes des Deutschen Bundestages vom 29.März 2012, im Vermittlungsausschuss mit Beschluss vom 27.Juni 2012 angepasst.

Alle Änderungen stehen unter dem Vorbehalt, dass sie vom Bundestag, sowie  Bundesrat (Sitzung am 06.Juli 2012) bestätigt und anschließend im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden.

Die neuen Vergütungssätze  treten rückwirkend in Kraft.

Zum 01.April 2012 werden somit neue Vergütungssätze gelten:

          * Anlagen mit einer Leistung von 0-10 KWp:           19,5 ct/KWh
          * Anlagen mit einer Leistung von 10-40 KWp:         18,5 ct/KWh
          * Anlagen mit einer Leistung von 40-1000 KWp:      16,5 ct/KWh

ab 1.Mai 2012 wird eine monatliche Basisdegression von 1% gelten
die jährliche Gesamtdegression wird von 24% auf 29% erhöht

Die Vergütungssätze vom 01.01.2012 (bis 30KWp – 24,43ct  / ab 30 KWp – 23,23ct) werden für Dachanlagen, deren Netzanschlussbegehren (gem § 5 EEG) vor dem 24.Februar 2012 gestellt wurden und die bis zum 30. Juni in Betrieb genommen werden, weiterhin gelten.

100% des jährlich erzeugten Stroms können bei Anlagen von 0-10 KWp mit dem jeweils geltenden Einspeisetarif vergütet werden.
Die vergütungsfähige Menge wird bei Anlagen von 10-1000 KWp auf 90% des jährlich erzeugten Stroms begrenzt.

 

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Ihre Fa. Kühhorn GmbH


Solarförderung im Vermittlungsausschuss

12. Mai 2012

Mit dem Ziel der grundlegenden Überarbeitung hat der Bundesrat in seiner Sitzung vom 11.05.2012 das Gesetz zur Kürzung der Solarförderung, das vom Bundestag am 29.03.2012 beschlossen wurde, in den Vermittlungsausschuss verwiesen.

Zur Begründung hieß es, dass der bisherige Beschluss des Bundestages nicht nur die zum Ausbau der erneuerbaren Energien gesteckten Ziele auf nationaler Ebene in Frage stelle, sondern dass er auch für die gesamte Branche die Investitionssicherheit beeinträchtige und somit auch eine große Zahl an Arbeitsplätzen gefährde. Außerdem sehe man auch den Vertrauensschutz in das EEG durch die vorgesehenen Übergangsfristen gefährdet.

Lassen wir uns überraschen wie der Beschluss am Ende aussehen wird.

 

Ihre  Fa. Kühhorn GmbH

 

 

Quelle:  www.bundesrat.de