Gesetzentwurf zur EEG-Novelle 2014

9. April 2014

Am 08.April 2014 wurde vom Bundestag der Gesetzentwurf zur EEG-Novelle 2014 beschlossen.

Eine erste Beratung im Bundesrat ist für den 23.Mai 2014 angestrebt. Im weiteren Verlauf ist vor-
gesehen dass die Novelle im Zeitraum Juni/Juli vom Bundestag und Bundesrat beschlossen wird.

Seitens der Solarindustrie und Verbraucherschützer wurde bereits Verfassungsklage gegen die
Reform angekündigt.  Besonders die  Abgabe auf  Solarstrom zur  Selbstversorgung  sowie die
Befreiung von großen Industrie-Verbrauchern sind den Verbraucherschützern ein Dorn im Auge.

Sollten die Klagen abgelehnt werden, soll das neue EEG am 01.August 2014 in Kraft treten.

 

Als wichtigste Änderungen für private Errichter von Photovoltaik-Anlagen sind im Entwurf zur
Novelle folgende Punkte enthalten:

  • Belastung des Eigenverbrauchs von Solarstrom mit 50% der EEG-Umlage (derzeit ca. 3,1 ct/kWh)
  • Kleinst-Anlagen mit einer Leistung von max. 10 KW fallen unter die Bagatellgrenze sind von der
    Zuzahlung ausgenommen.
  • Altanlagen genießen Bestandsschutz!!!

 

Lassen wir uns überraschen mit welchen Details das neue EEG den Bundestag verlassen und in Kraft treten wird.

 

Ihre Fa. Kühhorn GmbH
+49 (9105) 990683


Förderprogramm für Solarstrom-Speicher

18. April 2013

Im Mai startet ein Förderprogramm für Solarstromspeicher

Künftig können alle, die ihre PV-Anlage mit einem Speicher ausrüsten, auf eine Förderung hoffen.

Deshalb wird das Vorhaben der Bundesregierung, ab dem 01.Mai 2013 eine Förderung von Batteriesystemen zur Solarstromspeicherung einzuführen, von der Solarbranche sehr begrüßt.
Vom Bundesumweltministerium wurde bestätigt, dass die Finanzierung des neuen Förderprogramms gesichert sei. Der Kauf neuer Batteriespeicher für Solarstromanlagen wird vom Staat zukünftig mit bis zu 660 € pro Kilowatt Solarstromleistung bei bestehenden Anlagen (Inbetriebnahme nach dem 31.12.2012) bzw. mit bis zu 600 € pro Kilowatt Solarstromleistung bei Neuanlagen bezuschusst. Im ersten Jahr sollen hierzu 25 Millionen an Fördermitteln bereitgestellt werden, welche durch KfW Bankengruppe vergeben werden.

In seiner „Speicherstudie 2013“ kommt das Fraunhofer ISE zu dem Schluss, dass durch den Einsatz dezentraler Energiespeicher die Stromnetze entlastet werden und zudem der Strompreis stabilisiert wird.
Durch an das Stromnetz angeschlossenen Speicher, könnte demnach eine Reduzierung der Spitzen in der Einspeiseleistung erreicht werden, die sich in einer Größenordnung von 40% bewegt.
Dadurch könnte ohne zusätzlichen Ausbau, die Aufnahmefähigkeit der lokalen Stromnetze um bis zu zwei Drittel gesteigert werden.
Nicht nur deshalb zählt die Nutzung von dezentralen Engergiespeichern als wichtiger Baustein der Energiewende.

Da die Erträge für Solarstrom inzwischen unter den Strom-Bezugspreisen der Energieversorger liegen, ist die Nutzung von selbst erzeugten Sonnenstrom für immer mehr Menschen und Betriebe lohnenswert.
Das Frauenhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) hat ermittelt, dass der externe Strombezug in einem Einfamilienhaus mit einer Kombination von PV-Anlage und lokalem Batteriespeicher sinnvoll um bis zu 60 % reduziert werden kann.

Beim Einsatz von staatlich geförderten Speichern ist zu beachten, dass die Anlagenleistung für den gesamten Vergütungszeitraum, auf 60 % zu reduzieren ist. Hierdurch werden Produktionsspitzen vermieden und die Verteilnetze müssen dadurch nicht mehr auf die max. Einspeisung der Solarstrom-Anlagen ausgelegt werden. Dies wiederum spart Leitungskapazitäten und es müssen weniger neue Stromleitungen verlegt werden.

Über die Berechnung der Höhe der Förderung hat der Bundesverband Solarwirtschaft ein Informationsblatt herausgegeben, in welchem die Berechnung erklärt wird.

 

Für weitere Infos stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre
Fa. Kühhorn GmbH
+49(9105)990683

 

Quelle: Informationspapier BSW Solar

 


Beschluss im Vermittlungsausschuss

29. Juni 2012

Die EEG-Vergütungssätze von PV-Anlagen ab dem 01.04.2012 wurden auf Basis des Gesetzentwurfes des Deutschen Bundestages vom 29.März 2012, im Vermittlungsausschuss mit Beschluss vom 27.Juni 2012 angepasst.

Alle Änderungen stehen unter dem Vorbehalt, dass sie vom Bundestag, sowie  Bundesrat (Sitzung am 06.Juli 2012) bestätigt und anschließend im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden.

Die neuen Vergütungssätze  treten rückwirkend in Kraft.

Zum 01.April 2012 werden somit neue Vergütungssätze gelten:

          * Anlagen mit einer Leistung von 0-10 KWp:           19,5 ct/KWh
          * Anlagen mit einer Leistung von 10-40 KWp:         18,5 ct/KWh
          * Anlagen mit einer Leistung von 40-1000 KWp:      16,5 ct/KWh

ab 1.Mai 2012 wird eine monatliche Basisdegression von 1% gelten
die jährliche Gesamtdegression wird von 24% auf 29% erhöht

Die Vergütungssätze vom 01.01.2012 (bis 30KWp – 24,43ct  / ab 30 KWp – 23,23ct) werden für Dachanlagen, deren Netzanschlussbegehren (gem § 5 EEG) vor dem 24.Februar 2012 gestellt wurden und die bis zum 30. Juni in Betrieb genommen werden, weiterhin gelten.

100% des jährlich erzeugten Stroms können bei Anlagen von 0-10 KWp mit dem jeweils geltenden Einspeisetarif vergütet werden.
Die vergütungsfähige Menge wird bei Anlagen von 10-1000 KWp auf 90% des jährlich erzeugten Stroms begrenzt.

 

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Ihre Fa. Kühhorn GmbH


Solarförderung im Vermittlungsausschuss

12. Mai 2012

Mit dem Ziel der grundlegenden Überarbeitung hat der Bundesrat in seiner Sitzung vom 11.05.2012 das Gesetz zur Kürzung der Solarförderung, das vom Bundestag am 29.03.2012 beschlossen wurde, in den Vermittlungsausschuss verwiesen.

Zur Begründung hieß es, dass der bisherige Beschluss des Bundestages nicht nur die zum Ausbau der erneuerbaren Energien gesteckten Ziele auf nationaler Ebene in Frage stelle, sondern dass er auch für die gesamte Branche die Investitionssicherheit beeinträchtige und somit auch eine große Zahl an Arbeitsplätzen gefährde. Außerdem sehe man auch den Vertrauensschutz in das EEG durch die vorgesehenen Übergangsfristen gefährdet.

Lassen wir uns überraschen wie der Beschluss am Ende aussehen wird.

 

Ihre  Fa. Kühhorn GmbH

 

 

Quelle:  www.bundesrat.de


Kürzung der Einspeisevergütung entfällt!!!

16. Juni 2011

Deutschlandweit wurden in der ersten Jahreshälte 2011 zuwenig Photovoltaikanlagen gebaut.
Die Bundesregierung reagiert darauf und verwirft die geplante Kürzung der Einspeisevergütung zum 01. Juli 2011.

Im Referenzzeitraum von März bis Mai wurden nur 700 Megawatt an PV-Anlagen installiert, hochgerechnet auf das Jahr wären das nur
2800 Megawatt und der Zielwert von 3500 Megawatt würde somit nicht erreicht.
Nach Aussage der Umweltstaatssekretärin Katharina Reiche (CDU) wird es deshalb keine absenkung dre Vergütung geben.

Nachdem trotzdem mit einem Rückgang der Preise für PV-Module zu rechnen ist, wäre wohl die zweite Jahreshälfte ein guter Zeitpunkt um sich eine Photovoltaik-Anlage auf das Dach zu bauen.

Gerne stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite!
Rufen Sie uns an.

Ihre Kühhorn GmbH
+49(9105)990683