Ein herzliches Dankeschön

22. September 2017

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Ein herzliches Dankeschön allen Besuchern und Gästen die uns am Sonntag, bei unserem Tag der offenen Tür, an unserem Firmengelände besucht  und uns somit einen sehr schönen Tag bereitet haben. Auch möchten wir uns für die zahlreichen Glückwünsche zum 40–jährigen Firmenjubiläum bedanken.
Wir haben uns sehr über das Interesse an uns und unseren Leistungen gefreut und hoffen dass Sie sich bei uns wohlgefühlt haben und gerne bei uns zu Gast waren.

Für alle Fragen und Wünsche stehen wir Ihnen natürlich auch weiterhin zur Verfügung, auch die Ausstellung können Sie gerne besuchen.

Ein ganz besonderer Dank an unsere Mitarbeiter, Familien und Freunde sowie den Mitarbeitern der verschiedenen Ausstellern welche an diesem Tag dabei waren und mitgeholfen haben, ohne euch wäre es nicht möglich gewesen ein solches Fest zu veranstalten.

 

Ihre Fa. Kühhorn GmbH
+49(9105)990683

Ausstellung 1 GWV gesucht Viessmann Aussen 1 Auto Spanferkel Gewinnspiel Basteln Innen 1 Helfer Beratung Beratung 1 HDG (2) Zelt Aussen Wilo Fliesen Ausstellung 5 Besucher               Ausstellung 7             ChefgrundfosBesucher 6JudoBesucher 5Ausstellung 6Besucher 1Ausstellung 4Besucher 10PV und SpeicherBesucher 8Besucher 13Besucher 12Besucher 11Besucher 15Besucher 14

 


Gesetzentwurf zur EEG-Novelle 2014

9. April 2014

Am 08.April 2014 wurde vom Bundestag der Gesetzentwurf zur EEG-Novelle 2014 beschlossen.

Eine erste Beratung im Bundesrat ist für den 23.Mai 2014 angestrebt. Im weiteren Verlauf ist vor-
gesehen dass die Novelle im Zeitraum Juni/Juli vom Bundestag und Bundesrat beschlossen wird.

Seitens der Solarindustrie und Verbraucherschützer wurde bereits Verfassungsklage gegen die
Reform angekündigt.  Besonders die  Abgabe auf  Solarstrom zur  Selbstversorgung  sowie die
Befreiung von großen Industrie-Verbrauchern sind den Verbraucherschützern ein Dorn im Auge.

Sollten die Klagen abgelehnt werden, soll das neue EEG am 01.August 2014 in Kraft treten.

 

Als wichtigste Änderungen für private Errichter von Photovoltaik-Anlagen sind im Entwurf zur
Novelle folgende Punkte enthalten:

  • Belastung des Eigenverbrauchs von Solarstrom mit 50% der EEG-Umlage (derzeit ca. 3,1 ct/kWh)
  • Kleinst-Anlagen mit einer Leistung von max. 10 KW fallen unter die Bagatellgrenze sind von der
    Zuzahlung ausgenommen.
  • Altanlagen genießen Bestandsschutz!!!

 

Lassen wir uns überraschen mit welchen Details das neue EEG den Bundestag verlassen und in Kraft treten wird.

 

Ihre Fa. Kühhorn GmbH
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Förderprogramm für Solarstrom-Speicher

18. April 2013

Im Mai startet ein Förderprogramm für Solarstromspeicher

Künftig können alle, die ihre PV-Anlage mit einem Speicher ausrüsten, auf eine Förderung hoffen.

Deshalb wird das Vorhaben der Bundesregierung, ab dem 01.Mai 2013 eine Förderung von Batteriesystemen zur Solarstromspeicherung einzuführen, von der Solarbranche sehr begrüßt.
Vom Bundesumweltministerium wurde bestätigt, dass die Finanzierung des neuen Förderprogramms gesichert sei. Der Kauf neuer Batteriespeicher für Solarstromanlagen wird vom Staat zukünftig mit bis zu 660 € pro Kilowatt Solarstromleistung bei bestehenden Anlagen (Inbetriebnahme nach dem 31.12.2012) bzw. mit bis zu 600 € pro Kilowatt Solarstromleistung bei Neuanlagen bezuschusst. Im ersten Jahr sollen hierzu 25 Millionen an Fördermitteln bereitgestellt werden, welche durch KfW Bankengruppe vergeben werden.

In seiner „Speicherstudie 2013“ kommt das Fraunhofer ISE zu dem Schluss, dass durch den Einsatz dezentraler Energiespeicher die Stromnetze entlastet werden und zudem der Strompreis stabilisiert wird.
Durch an das Stromnetz angeschlossenen Speicher, könnte demnach eine Reduzierung der Spitzen in der Einspeiseleistung erreicht werden, die sich in einer Größenordnung von 40% bewegt.
Dadurch könnte ohne zusätzlichen Ausbau, die Aufnahmefähigkeit der lokalen Stromnetze um bis zu zwei Drittel gesteigert werden.
Nicht nur deshalb zählt die Nutzung von dezentralen Engergiespeichern als wichtiger Baustein der Energiewende.

Da die Erträge für Solarstrom inzwischen unter den Strom-Bezugspreisen der Energieversorger liegen, ist die Nutzung von selbst erzeugten Sonnenstrom für immer mehr Menschen und Betriebe lohnenswert.
Das Frauenhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) hat ermittelt, dass der externe Strombezug in einem Einfamilienhaus mit einer Kombination von PV-Anlage und lokalem Batteriespeicher sinnvoll um bis zu 60 % reduziert werden kann.

Beim Einsatz von staatlich geförderten Speichern ist zu beachten, dass die Anlagenleistung für den gesamten Vergütungszeitraum, auf 60 % zu reduzieren ist. Hierdurch werden Produktionsspitzen vermieden und die Verteilnetze müssen dadurch nicht mehr auf die max. Einspeisung der Solarstrom-Anlagen ausgelegt werden. Dies wiederum spart Leitungskapazitäten und es müssen weniger neue Stromleitungen verlegt werden.

Über die Berechnung der Höhe der Förderung hat der Bundesverband Solarwirtschaft ein Informationsblatt herausgegeben, in welchem die Berechnung erklärt wird.

 

Für weitere Infos stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre
Fa. Kühhorn GmbH
+49(9105)990683

 

Quelle: Informationspapier BSW Solar

 


Pressemitteilung Bundesnetzagentur

2. November 2012

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 Bundesnetzagentur

Pressemitteilung

Bonn, 31. Oktober 2012 Seite 1 von 1

 

Einspeisevergütung für PV-Anlagen sinkt um 2,5 Prozent

 

Homann: „Photovoltaik-Zubau weiterhin hoch“

 

Die Bundesnetzagentur hat heute bekannt gegeben, wie stark die Vergütungssätze für Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) im Zeitraum vom 1. November 2012 bis zum 31. Januar 2013 sinken werden. Demnach wird die Einspeisevergütung jeweils zum Monatsersten um 2,5 Prozent reduziert.

 „Der Zubau von Photovoltaik-Anlagen ist nach wie vor hoch. Allein im September betrug dieser fast 1 GW. Für den zu betrachtenden Zeitraum wurde der gesetzlich vorgesehene Zubaukorridor, an dem sich die Vergütung des Stroms aus Photovoltaik-Anlagen bemisst, um rund 3,9 GW und damit mehr als das Doppelte überschritten“, sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Die Einspeisevergütung für PV-Anlagen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird monatlich automatisch angepasst. Hierbei ist eine konstante Absenkung der Vergütungssätze um jeweils ein Prozent vorgesehen. Die Einspeisevergütung wird zusätzlich abgesenkt, wenn sich der Zubau oberhalb des im EEG festgelegten Korridors von 2.500 bis 3.500 MW pro Jahr bewegt. Die Absenkung erfolgt dabei stufenweise je nach Höhe der Überschreitung. Eine Unterschreitung des Zubaukorridors führt dagegen zu einer geringeren Absenkung bzw. Beibehaltung der Vergütung.

Die Bundesnetzagentur ist für die Registrierung der nach dem EEG geförderten PV-Anlagen zuständig. Darüber hinaus ermittelt sie die neuen Einspeisevergütungen und veröffentlicht diese im Bundesanzeiger. „Die Festlegung erfolgt für das jeweilige Folgequartal und sichert so eine kontinuierliche Anpassung der Förderung an den zu erreichenden Zubaukorridor. Im Januar 2013 werden wir die Werte für das nächste Quartal veröffentlichen“, erläuterte Homann.

Weitere Informationen zu den Vergütungssätzen sowie zur installierten Leistung der gemeldeten PV-Anlagen für September 2012 sind auf den Internetseiten der Bundesnetzagentur zu finden.

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Vorstehend sehen Sie die am 31. Oktober 2012 veröffentlichte Pressmitteilung zur Einspeisevergütung ab dem 01.11.2012

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Fa. Kühhorn GmbH
+49(9105)990683

 

 

Quelle: Pressemitteilung Bundesnetzagentur vom 31.10.2012


Beschluss im Vermittlungsausschuss

29. Juni 2012

Die EEG-Vergütungssätze von PV-Anlagen ab dem 01.04.2012 wurden auf Basis des Gesetzentwurfes des Deutschen Bundestages vom 29.März 2012, im Vermittlungsausschuss mit Beschluss vom 27.Juni 2012 angepasst.

Alle Änderungen stehen unter dem Vorbehalt, dass sie vom Bundestag, sowie  Bundesrat (Sitzung am 06.Juli 2012) bestätigt und anschließend im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden.

Die neuen Vergütungssätze  treten rückwirkend in Kraft.

Zum 01.April 2012 werden somit neue Vergütungssätze gelten:

          * Anlagen mit einer Leistung von 0-10 KWp:           19,5 ct/KWh
          * Anlagen mit einer Leistung von 10-40 KWp:         18,5 ct/KWh
          * Anlagen mit einer Leistung von 40-1000 KWp:      16,5 ct/KWh

ab 1.Mai 2012 wird eine monatliche Basisdegression von 1% gelten
die jährliche Gesamtdegression wird von 24% auf 29% erhöht

Die Vergütungssätze vom 01.01.2012 (bis 30KWp – 24,43ct  / ab 30 KWp – 23,23ct) werden für Dachanlagen, deren Netzanschlussbegehren (gem § 5 EEG) vor dem 24.Februar 2012 gestellt wurden und die bis zum 30. Juni in Betrieb genommen werden, weiterhin gelten.

100% des jährlich erzeugten Stroms können bei Anlagen von 0-10 KWp mit dem jeweils geltenden Einspeisetarif vergütet werden.
Die vergütungsfähige Menge wird bei Anlagen von 10-1000 KWp auf 90% des jährlich erzeugten Stroms begrenzt.

 

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Ihre Fa. Kühhorn GmbH


Solarförderung im Vermittlungsausschuss

12. Mai 2012

Mit dem Ziel der grundlegenden Überarbeitung hat der Bundesrat in seiner Sitzung vom 11.05.2012 das Gesetz zur Kürzung der Solarförderung, das vom Bundestag am 29.03.2012 beschlossen wurde, in den Vermittlungsausschuss verwiesen.

Zur Begründung hieß es, dass der bisherige Beschluss des Bundestages nicht nur die zum Ausbau der erneuerbaren Energien gesteckten Ziele auf nationaler Ebene in Frage stelle, sondern dass er auch für die gesamte Branche die Investitionssicherheit beeinträchtige und somit auch eine große Zahl an Arbeitsplätzen gefährde. Außerdem sehe man auch den Vertrauensschutz in das EEG durch die vorgesehenen Übergangsfristen gefährdet.

Lassen wir uns überraschen wie der Beschluss am Ende aussehen wird.

 

Ihre  Fa. Kühhorn GmbH

 

 

Quelle:  www.bundesrat.de


Danke für Ihren Besuch

11. Mai 2012

 

 

Es war ein verregneter Sonntag am 6 Mai, aber zumindest waren auch ein paar trockene Stunden dabei.

Deshalb möchten wir uns bedanken, bei allen die sich trotz des widrigen Wetters aufgemacht haben und uns am Dorffest 2012 besucht haben.

Wir durften viele gute und interessante Gespräche führen und hoffen, dass wir Ihnen auf ihre Fragen die richtigen Antworten geben konnten.
Selbstverständlich sind wir auch weiterhin für Sie da und beraten Sie gerne.

Es war für uns ein schöner Sonntag und wir haben uns über Ihr Interesse an unserer Arbeit sehr gefreut.

Bereits am 16. September 2012 steht ein weiterer Höhepunkt in diesem Jahr an.
Mit einem Tag der offenen Tür feiern wir unser 35-jähriges Firmenjubiläum und dürfen Sie schon jetzt ganz herzlich dazu einladen.

Ihre Fa. Kühhorn GmbH

           
                                 

 

 

                                                                     

 

 

 

 

 


Reduzierung der Einspeisevergütung

24. Februar 2012

Für alle Interessierten von PV-Anlagen hier das:

Ergebnispapier zur EU-Effizienzrichtlinie und dem Erneuerbare-Energien-Gesetz

herausgegeben vom BMWi und BMU am 23.02.2012

 

Besonders Interressant ist dabei wohl auch der Zeitraum von der Bekanntgabe der Änderungen am 23.02.2012 bis zur geplanten Umsetzung der zusätzlichen Einmalabsenkung am 09.03.2012.

Lassen wir uns überraschen wie diese Änderung den Ausbau der Photovoltaik beeinflussen wird.

Ihre Fa. Kühhorn GmbH
BMWi / BMU
23.2.2012

Ergebnispapier EU-Effizienzrichtlinie und
Erneuerbare-Energien-Gesetz

I. EU-Effizienzrichtlinie

1. Ausgangslage
Die Steigerung der Energieeffizienz ist eine tragende Säule unseres Energiekonzepts. Wir haben in den vergangenen Jahren schon viel erreicht: Deutschland hat einen seit Jahren rückläufigen Energieverbrauch und dennoch ein ganz beachtliches wirtschaftliches Wachstum. Die Entkopplung von Energieverbrauch und Wirtschaftswachstum haben nur wenige andere EU-Mitgliedstaaten geschafft. Auch weltweit ist eine derartige Entkopplung noch relativ selten. Wir bekennen uns zu dem Ziel, die Energieeffizienz in der EU bis 2020 um 20 Prozent zu steigern.

2. Erzielte Einigung
Im Kern besteht die Einigung darin, dass im Rahmen von Art. 6 der Richtlinie, der sich mit Effizienzmaßnahmen befasst, eine verbindliche Zielfestlegung mit hoher Flexibilität bei der Umsetzung verknüpft wird. Aus deutscher Sicht sollten hierbei für alle Mitgliedstaaten vergleichbare Anforderungen gelten.
Auf der Zielebene können danach die Mitgliedstaaten wählen, ob sie „eine Steigerung der Energieeffizienz von 6,3 % innerhalb von 3 Jahren“ oder „eine Senkung des Energieverbrauchs von 4,5 % innerhalb von 3 Jahren“ – bezogen immer auf eine jeweils vorlaufende Referenzperiode – erreichen wollen.
Wichtig ist auch die Flexibilität auf der Maßnahmenseite. Die Mitgliedstaaten entscheiden selbst über die Maßnahmen, die sie zur Steigerung der Energieeffizienz ergreifen möchten. Maßnahmen aus der Vergangenheit, die auch in Zukunft zur Minderung des Energieverbrauchs beitragen, können angerechnet werden (z.B. CO2-Gebäudesanierungsprogramm, das in jedem Jahr über neue Mittel verfügt und damit neue Effekte erzielt). Wir setzen weiterhin nicht auf starre Vorgaben zur Senkung des Energieverbrauchs, sondern auf eine flexible Lösung, die die unterschiedlichen Voraussetzungen der Mitgliedstaaten berücksichtigt.

Im Einzelnen:

(1) Die nun erzielte Einigung ließe den Mitgliedstaaten die notwendige Flexibilität im Hinblick auf die Formulierung des nationalen Ziels, wobei ein vergleichbares Anforderungsniveau innerhalb der Europäischen Union sichergestellt werden sollte und im Hinblick auf die Wahl der Instrumente, mit denen ein Mitgliedstaat die Energieeffizienz national verbessern will.

(2) Zugleich bleibt der Vorschlag ambitioniert, denn die Mitgliedstaaten legen damit erstmals verbindliche (nationale) Energieeinspar- bzw. Energieeffizienzvorgaben fest.

(3) Die vom jeweiligen Mitgliedsstaat ergriffenen Maßnahmen werden in einem bereits eingespielten Verfahren – Energieeffizienzaktionspläne auf Basis der Energiedienstleistungsrichtlinie – nach Brüssel berichtet. Ein Monitoring ist somit sichergestellt.

Entwurf Kompromisstext für Art. 6 Abs. 1 nach Ministergespräch:
Die Mitgliedstaaten legen fest, dass ab dem Jahr der Anwendung dieser Richtlinie bis zum Jahr 2020 eine Steigerung der Energieeffizienz von 6,3% innerhalbvon drei Jahren oder eine Senkung des Energieverbrauchs von 4,5 % innerhalb von drei Jahren gegenüber einer jeweils vorlaufenden dreijährigen Referenzperiode erreicht wird. Dazu legen die Mitgliedstaaten im Rahmen von Energieeffizienzaktionsplänen Maßnahmen vor.

II. Änderungen des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG)

1. Ausgangslage
Die Entwicklung der Photovoltaik in Deutschland ist eine Erfolgsgeschichte: Die deutsche PV-Industrie zählt zu den internationalen Technologieführern.
Die Vergütung für Solarstrom konnte von Ende 2008 bis heute nahezu halbiert werden. Bereits ab 2017 werden erste Anlagentypen keine Förderung mehr im EEG benötigen. Diese rasante Entwicklung hat dazu geführt, dass in Deutschland in den letzten beiden Jahren jeweils eine Leistung von rund 7,5 Gigawatt neu installiert wurde.

Diese hohe Zubaumenge verursacht aber auch hohe Kosten im EEG, die über die EEG-Umlage den Stromverbraucher belasten. Die Herausforderung der Politik besteht somit darin, mit einer neuen Regelung die Kosten und die Zubaumenge wirkungsvoll zu begrenzen, aber zugleich die Rahmenbedingungen so zu setzen, dass die deutsche PV-Industrie auf dem Weltmarkt weiterhin bestehen kann.

Vor diesem Hintergrund haben sich das Bundesumwelt- und das Bundeswirtschaftsministerium auf folgende Neuregelungen zur Solarstromförderung verständigt:

Im Kern soll mit einer deutlichen einmaligen Absenkung der Vergütung eine Anpassung an die gesunkenen Marktpreise erfolgen und der Zubau begrenzt werden.

Außerdem soll künftig nur noch ein bestimmter Prozentsatz der erzeugten Strommenge vergütet werden. Die nicht vergüteten Strommengen können entweder selbst verbraucht oder auf dem Markt verkauft werden. Damit wird ein starker Anreiz für eine wirtschaftliche Nutzung außerhalb der staatlich garantierten Vergütung gesetzt.

Künftig soll eine feste monatliche Absenkung dazu führen, dass Vorzieheffekte verhindert werden. Dies trägt zur Verstetigung der Entwicklung bei.
An dem Zielkorridor von 2.500 bis 3.500 Megawatt pro Jahr wird in 2012 und 2013 festgehalten. Danach wird der Zielkorridor um 400 MW pro Jahr abgesenkt.

Diese Neuregelungen sichern einerseits klare Investitionsbedingungen für die Photovoltaik und begrenzen andererseits die Kosten für die Stromverbraucher.

2. Änderungen der Photovoltaik-Förderung
Mit vier Schritten sichern wir einen kosteneffizienten und marktorientierten Ausbau:
Zusätzliche Einmalabsenkung für alle Anlagentypen zum 9. März 2012.
Ab 1. Mai 2012 Verstetigung der Degression durch eine monatliche Absenkung der Vergütungssätze.
Für alle Neuanlagen Einführung eines Marktintegrationsmodells im EEG (Begrenzung der vergütungsfähigen Strommenge auf 85 bzw. 90 %).
Verordnungsermächtigung zur kurzfristigen Nachsteuerung der Vergütung bei Über- oder Unterschreitung des Zubaukorridors; kontinuierliche Absenkung des jährlichen Zubaukorridors ab 2014.

Im Einzelnen:

(1) Um den künftigen Zubau zurückzuführen, wird eine deutliche Einmalabsenkung der Vergütungshöhe für neue Anlagen vorgenommen. Es gibt künftig nur noch 3 Kategorien von Anlagen (Dachanlagen bis 10 kW, Dachanlagen bis 1000 kW, große Anlagen von 1000 kW bis 10 MW (Dach und Freiflächen), keine Vergütung für Anlagen größer 10 MW.
Zum 9. März 2012 sollen durch eine Einmalabsenkung die Vergütungssätze wie folgt abgesenkt werden:
bei den Anlagen bis 10 kW: auf 19,5 ct/kWh
bei den Anlagen bis 1.000 kW: auf 16,5 ct/kWh
bei den Anlagen bis 10 MW: auf 13,5 ct/kWh.

(2) Zusätzlich sorgen wir mit einer kontinuierlichen Vergütungsdegression dafür, dass bisherige Jahresendrallyes vor einem weiteren Absenkungsschritt vermieden werden. Die Vergütungsdegression erfolgt nun monatlich und beträgt 0,15 ct/kWh pro Monat. Diese Regelung soll ab 1. Mai 2012 eingeführt werden.

(3) Marktintegrationsmodell und Wegfall des Eigenverbrauchsbonus
Um PV-Anlagen stärker an den Markt heranzuführen, soll künftig nur noch ein bestimmter Prozentsatz der in der Anlage produzierten Strommenge förderfähig sein. Kleine Dachanlagen bis 10 kW Leistung erhalten die EEG-Vergütung nur für 85% der im Kalenderjahr erzeugten Strommenge, bei allen anderen Anlagen soll die vergütungsfähige Strommenge auf 90% festgelegt werden.

Das Marktintegrationsmodell soll ab dem 1. Januar 2013 für alle Anlagen gelten, die ab dem 9. März 2012 in Betrieb gehen. Mit dieser Regelung soll ein Anreiz geschaffen werden, den darüber hinausgehenden Stromanteil selbst zu verbrauchen oder direkt zu vermarkten. Gleichzeitig fällt der Eigenverbrauchsbonus nach dem EEG 2012 weg. Die EEG-Umlage wird somit entlastet.

(4) Um künftig schneller auf die Marktentwicklung reagieren zu können, soll das Bundesumweltministerium ermächtigt werden, im Einvernehmen mit dem Bundeswirtschaftsministerium mit einer Verordnung kurzfristig nachzusteuern. Mit der neuen Verordnungsermächtigung werden im Falle der Über- oder Unterschreitung des Zubaukorridors Änderungen an der monatlichen Absenkung und an der Höhe der Vergütung ermöglicht. Darüber hinaus soll der Zubaukorridor wie folgt angepasst werden: Für 2012 und 2013 soll der bisherige Zielkorridor von 2.500 bis 3.500 MW beibehalten werden; danach sinkt der Zielkorridor jährlich um 400 MW ab und wird von 2017 an 900 bis 1.900 MW betragen.

(5) Dachanlagen auf neu errichteten Nichtwohngebäuden im Außenbereich sollen künftig die Vergütung nach dem Tarif für Freiflächen erhalten. Damit soll Mitnahmeeffekten entgegen gewirkt werden.

(6) Des Weiteren soll der Begriff der Inbetriebnahme bei PV-Anlagen enger gefasst werden. Künftig muss das stromerzeugende Modul fest installiert und mit einem Wechselrichter ausgestattet sein.

3. Weitere Änderungen des EEG und 50,2 Hertz-Problematik

(1) Beitrag zu Netzstabilität: Wir sorgen dafür, dass auch ältere Photovoltaikanlagen zukünftig einen Beitrag zur Netzstabilität leisten (sog. 50,2 Hertz-Problematik). Die Kosten für die Umrüstung der 50,2 Hz sollen je zur Hälfte über die Netzentgelte und die EEG-Umlage gewälzt werden. Die Durchführung der Umrüstung obliegt den Netzbetreibern. Die Anlagenbetreiber sind zur Duldung und Mitwirkung bei der Umrüstung verpflichtet. Bei fehlender Mitwirkung verliert der Anlagenbetreiber dauerhaft seinen Anspruch auf Vergütung.

(2) Förderung neuer Stromspeicher: Wir stellen klar, dass Stromspeicher künftig grundsätzlich vollständig von der EEG-Umlage befreit sind (§ 37 EEG). Damit wird auch die Realisierung von Speichern wie z.B. in Atdorf erleichtert.

(3) Einspeisemanagement: Für die Integration der PV in die Stromversorgung ist die Einbeziehung von PV-Anlagen in das Einspeisemanagement wichtig. Ab 1. Juli 2012 werden auch Anlagen unter 100 KW erfasst.

Quelle: Ergebnispapier EU-Effizienzrichtlinie und Erneuerbare-Energien-Gesetz des BMU / BMWi


Spekulationen zur EEG-Umlage 2012

26. September 2011

Neuerdings geistern schon wieder Zahlen zur EEG-Umlage im nächsten Jahr durch die Presse. Dabei werden wir davor gewarnt, dass die Umlage auf bis zu 3,85 Cent/kWh ansteigen könnte.
Wie kommt man auf solche Zahlen?
Ganz einfach: Laut neuem EEG, das 2012 in Kraft tritt ist es den Netzbetreibern erlaubt eine sogenannte Liquiditätsreserve zu bilden. Nimmt man nun wie die FAZ  eine Liquiditätsreserve von 10 % an ergibt dies bei aktueller EEG Umlage von 3,5 Cent/kWh eine Reserve von 0,35 Cent/kWh. Rechnet man nun beide Zahlen zusammen kommt man auf die ominösen 3,85 Cent/kWh auf die dann logischerweise die Umlage steigen müsste.
Dass dies etwas an der Realität vorbeigeht ist wohl nur dem Leser bewusst, der sich etwas eingehender mit dem Thema befasst.
Denn dazu muss man wissen, wie die 3,5 Cent/kWh für 2011 zustande gekommen sind. Immer im Herbst wird von den Übertragungsnetzbetreibern eine Prognose für das kommende Jahr abgegeben und auf dieser Grundlage wird die EEG-Umlage festgelegt. Um die Prognosen zu erfüllen müssten wir in diesem Jahr z.B. eine PV-Leistung von über 26 GW erreichen (aktuelle Prognose ca. 21 GW). Nach aktuellen Hochrechnungen ist die EEG-Umlage für 2011 um ca. 0,5 Cent/kWh zu hoch angesetzt worden, was mit der Umlage für 2012 verrechnet werden wird.
Erst Mitte Oktober werden die Übertragungsnetzbetreiber bekanntgeben, welche EEG-Umlage für 2012 nach Ihren Berechnungen notwendig sein wird,
lassen Sie sich bis dahin nicht von Spekulationen verunsichern.

Fa. Kühhorn GmbH 

Quelle: Solid Newsletter 18/11
               www.solid.de

 


Kürzung der Einspeisevergütung entfällt!!!

16. Juni 2011

Deutschlandweit wurden in der ersten Jahreshälte 2011 zuwenig Photovoltaikanlagen gebaut.
Die Bundesregierung reagiert darauf und verwirft die geplante Kürzung der Einspeisevergütung zum 01. Juli 2011.

Im Referenzzeitraum von März bis Mai wurden nur 700 Megawatt an PV-Anlagen installiert, hochgerechnet auf das Jahr wären das nur
2800 Megawatt und der Zielwert von 3500 Megawatt würde somit nicht erreicht.
Nach Aussage der Umweltstaatssekretärin Katharina Reiche (CDU) wird es deshalb keine absenkung dre Vergütung geben.

Nachdem trotzdem mit einem Rückgang der Preise für PV-Module zu rechnen ist, wäre wohl die zweite Jahreshälfte ein guter Zeitpunkt um sich eine Photovoltaik-Anlage auf das Dach zu bauen.

Gerne stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite!
Rufen Sie uns an.

Ihre Kühhorn GmbH
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