Förderprogramm für Solarstrom-Speicher

18. April 2013

Im Mai startet ein Förderprogramm für Solarstromspeicher

Künftig können alle, die ihre PV-Anlage mit einem Speicher ausrüsten, auf eine Förderung hoffen.

Deshalb wird das Vorhaben der Bundesregierung, ab dem 01.Mai 2013 eine Förderung von Batteriesystemen zur Solarstromspeicherung einzuführen, von der Solarbranche sehr begrüßt.
Vom Bundesumweltministerium wurde bestätigt, dass die Finanzierung des neuen Förderprogramms gesichert sei. Der Kauf neuer Batteriespeicher für Solarstromanlagen wird vom Staat zukünftig mit bis zu 660 € pro Kilowatt Solarstromleistung bei bestehenden Anlagen (Inbetriebnahme nach dem 31.12.2012) bzw. mit bis zu 600 € pro Kilowatt Solarstromleistung bei Neuanlagen bezuschusst. Im ersten Jahr sollen hierzu 25 Millionen an Fördermitteln bereitgestellt werden, welche durch KfW Bankengruppe vergeben werden.

In seiner “Speicherstudie 2013″ kommt das Fraunhofer ISE zu dem Schluss, dass durch den Einsatz dezentraler Energiespeicher die Stromnetze entlastet werden und zudem der Strompreis stabilisiert wird.
Durch an das Stromnetz angeschlossenen Speicher, könnte demnach eine Reduzierung der Spitzen in der Einspeiseleistung erreicht werden, die sich in einer Größenordnung von 40% bewegt.
Dadurch könnte ohne zusätzlichen Ausbau, die Aufnahmefähigkeit der lokalen Stromnetze um bis zu zwei Drittel gesteigert werden.
Nicht nur deshalb zählt die Nutzung von dezentralen Engergiespeichern als wichtiger Baustein der Energiewende.

Da die Erträge für Solarstrom inzwischen unter den Strom-Bezugspreisen der Energieversorger liegen, ist die Nutzung von selbst erzeugten Sonnenstrom für immer mehr Menschen und Betriebe lohnenswert.
Das Frauenhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) hat ermittelt, dass der externe Strombezug in einem Einfamilienhaus mit einer Kombination von PV-Anlage und lokalem Batteriespeicher sinnvoll um bis zu 60 % reduziert werden kann.

Beim Einsatz von staatlich geförderten Speichern ist zu beachten, dass die Anlagenleistung für den gesamten Vergütungszeitraum, auf 60 % zu reduzieren ist. Hierdurch werden Produktionsspitzen vermieden und die Verteilnetze müssen dadurch nicht mehr auf die max. Einspeisung der Solarstrom-Anlagen ausgelegt werden. Dies wiederum spart Leitungskapazitäten und es müssen weniger neue Stromleitungen verlegt werden.

Über die Berechnung der Höhe der Förderung hat der Bundesverband Solarwirtschaft ein Informationsblatt herausgegeben, in welchem die Berechnung erklärt wird.

 

Für weitere Infos stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre
Fa. Kühhorn GmbH
+49(9105)990683

 

Quelle: Informationspapier BSW Solar

 





Kommentar verfassen